Pack den Sack aus

Dieser Artikel ist hier auch als Audiobeitrag zu hören, viel Spaß:


Außen an seinem Körper trägt er ihn. Es umgeben ihn keinerlei schützende Strukturen. Nur eine dünne Hautschicht ist es, zu einer Art Blase geformt, in der der Mann sein wichtigstes Reproduktionsgut mit sich herumträgt, millionenfach.

Ungeschützt und verletzlich ist er. Und gerade deshalb so selbstüberzeugt und souverän: Der männliche Hodensack. Der Art und Weise, wie männliche Säugetiere ihre Keimzellen mit sich herumtragen, wohnt schon ein gewisser Zauber inne. 

Ich erinnere mich, wie fasziniert ich als Kind war, als ich einmal in einer Reitstunde hinter einem Reiter auf einem Hengst eingeteilt war. Das Tier war kein Wallach, wie die meisten anderen männlichen Reitpferde, nein, ein richtiger Hengst war es, mit allem Drum und Dran, den ich da von hinten bestaunen durfte. Es hatte so etwas Verwegenes, Lässiges an sich, wie er im lockeren Schritt den Schweif immer wieder mal nachlässig nach links und rechts schwingen ließ und den Blick freigab auf das, was da zwischen seinen mächtigen Schenkeln baumelte. Ein majestätisches Organ, leicht asymmetrisch und gerade deshalb so perfekt geformt. Zwei große, pralle, ovale Gebilde schienen darin in leicht unterschiedlicher Höhe an einer Art Hautfalte aufgehängt zu sein, die sich weiter oben in der Dunkelheit des Pferdearsches verlor. Tja, das hatte ich als Stadtkind in dieser Form bisher noch nicht gesehen. Dementsprechend hypnotisiert war ich von dem unablässigen Baumeln und Schaukeln vor mir. 

Schon damals fragte ich mich: Das sieht doch so wichtig aus, so wertvoll. Wie kann es sein, dass das so schutzlos da herumhängt, sämtlichen Unbillen der Umwelt ausgeliefert? Und wissen wollte ich unbedingt, wie das bei Männern aussieht. Der erste Mann, der sich nackt vor mir bückte, rief mir unweigerlich die Erinnerung an jene Reitstunde mit dem Hengst vor mir ins Bewusstsein. Ja, das war wirklich frappierend ähnlich, wenngleich in anderem Maßstab.

So setzte sich mir eine veritable Faszination für das männliche Gehänge im Bewusstsein fest. Ich konnte als Heranwachsende nicht umhin, verstohlen auf diese sanfte Erhebung zu schielen, die sich bei Männern im Schritt zeigt, wenn sie sich setzen und der Stoff der Hose sich näher an den Körper drängt. Ich konnte es immer weniger unterlassen, vorübergehenden Männern dorthin zu starren, wo sich anmutig runde Konturen leise hin und her bewegen, mit jedem Schritt. Musste mir vorstellen, wie geil es aussehen würde, öffnete man die Hose, ließe man diese Kugeln herausgleiten und ordinär aus dem Hosenschlitz hängen. Prall glänzend und blau geädert, oder auch faltig und haarig, so unterschiedlich wie ihre Träger selbst. 

Es begann mir zu gefallen, Hoden in die Hand zu nehmen. Das Gewicht der hängenden Testikel in der Hand zu messen, sie anzuheben, in meiner Hand ruhen zu lassen. Sie zu streicheln. An ihnen zu schnuppern. Eier haben ihren ganz eigenen Duft. Es riecht dort anders als am Schwanz. Und anders als in der Arschritze. Faszinierend fand ich es auch von Anfang an, die in ununterbrochener Bewegung mäandernde Haut zu beobachten. Unablässig ziehen sich kleinste Hautareale zusammen und lösen sich wieder, ein wunderschönes Schauspiel. 

Es hat etwas Verletzliches an sich, zugleich aber auch etwas schamlos Ordinäres, wie der Mann seine Fortpflanzungsorgane zur Schau trägt. Man möchte sie entweder zärtlich in der Hand wiegen um die dünne Hautfalte zumindest vorübergehend von ihrer ewigen Last zu befreien, oder aber sie an der Wurzel packen , sodass sie spiegelglatt hervorquellen wie die panikgeweiteten Augen eines Gewürgten. Ja, einen Mann an den Eiern zu haben und ihm dann in die Augen zu schauen – ein köstlicher Moment. 

Nur allzu gerne koste ich es aus, den Hodensack in meiner Faustklemme zu behalten und damit gleichsam den ganzen Mann in Besitz zu nehmen. Schließlich weiß er dann, dass ich jetzt die Verfügung übernehme über die Essenz seiner Eigenschaften, die die Evolution für so unverzichtbar hält, dass sie der nächsten Generation zur Verfügung stehen sollen. 

Selbst beim Sex stiehlt meine Hand sich zuweilen hinunter zu ihm, um ihn von hinten daran zu packen, in jenem Moment, wenn er sich nicht mehr halten kann. Was für ein Fest, ihn dort zu umfassen, von wo er mir gleich sein Geschenk machen wird, das schon seit Urzeiten für mich bestimmt ist. Und jetzt sei ein braves Männchen und gib schön her, was du da Kostbares darin versteckst, denke ich begehrlich und neiderfüllt. Immer muss ich es mir holen von ihm, aus diesem geilen Hautbeutel zwischen seinen Beinen, weil die Natur es für angemessen hielt, mich mit einem ewigen, unstillbaren Verlangen danach auszustatten. 

Daran saugen, daran lecken will ich, an diesem obszönen Hautsack, vollgeschwollen mit geronnener Männlichkeit. Herausprovozieren will ich ihm den milchigen Code, der darauf wartet, entweder im Körper einer Frau wieder erweckt und ins Großartige dechiffriert oder stattdessen achtlos ins Laken gewichst zu werden. 

Also, pack ihn aus, deinen geilen Sack. Erfreu dich deiner wollüstigen Mannbarkeit. Lass mich tasten nach deinen Testikeln, bedrängen deine Samenleiter und saugen am Reservoir deiner hereditären Kernaussage. 

Lass mich nicht warten. Lass es wahr werden. Lass deinen Sack seine Bestimmung finden. Schreib mir

INDEPENDENT ESCORT WIEN

…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

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