Spuckreflex

Ich knie vor ihm auf dem Boden und höre auf, bevor er kommt. Immer wieder. Er krallt sich in meine Titten und zieht laut hörbar die Luft ein. Er spannt sich wie ein Bogen, dem nur ein Millimeter zum Abschuss fehlt. Doch jedes Mal, wenn er meint, jetzt sei es soweit, unterbreche ich und lasse die Energie ruckartig abebben. Er meint, er könne mich täuschen. Doch zu gut kenne ich die kleinsten Signale. Atmung, Körperspannung, winzigste Veränderungen der Oberflächenspannung seiner Eier, seiner Eichel. Ich edge ihn mit Sicherheit besser, als er das jemals selbst mit sich könnte. Denn mich lockt ja auch kein Orgasmus, sondern sein Zorn. Ich will wissen, wann er ausbricht. 

Noch einmal, er hält kurz die Luft an. Bemüht sich, unverdächtig weiterzuatmen. Die Oberschenkel vibrieren verräterisch. Alles macht sich auf den Weg – und Stopp! Sein Schwanz zuckt zornig, er atmet stockend aus. Seine Augen funkeln auf mich herab. Jetzt ist es nicht mehr geil, ich nerve ihn zusehends. “Mach den Mund auf”, sagt er, und nimmt seinen Schwanz in die Hand, um ihn mir zielgerichtet wieder reinzustecken. Ich folge der Anweisung. Und lasse ihn wieder fallen, als er gerade so geil kurz vorm Point of no return ist. All die unfassbare Energie, sie verpufft im luftleeren Raum. Jetzt ist es aber zu viel. Er empfindet es jetzt als klare Überschreitung seiner Grenzen, ihm die Erfüllung zu verwehren. Er schlägt mich. Die Ohrfeigen treffen mich mit noch offenem Mund, einmal, zweimal, dreimal. Links, rechts, links. Ich kann fühlen, wie meine Titten dabei wackeln. Wie unkorrekt, dass mich das erregt. Ich spucke ihm dafür reflexartig ins Gesicht. Komm, schlag mich doch nochmal. Beinahe pinkle ich bei dem Gedanken auf den Boden. Doch das interessiert ihn jetzt nicht. Meine eigene Spucke tropft mir auf den Hinterkopf, als er mich fest im Nacken packt und sich in meinen Rachen schiebt. Meine Würgegeräusche gehen unter in seinem lautstark triumphierenden Stöhnen, als er sich so tief in mir entleert, dass ich nichts mehr davon schmecke. 

Meine Wangen und mein Rachen brennen, als er mich loslässt und unsere Blicke sich wie elektrische Pfeilspitzen berühren. Von seinem erschlaffenden Schwanz hängen dicke Fäden klaren Rachensekrets. Es muss jetzt ziemlich geil gewesen sein für ihn. Ich empfinde ebenfalls leisen Triumph darüber, sein Gemüt ebenso wie seinen Körper erregen zu können, so sehr, dass er Grenzen überschreitet. Seine oder meine? So klar ist das im Moment nicht. Ich wische mir mit dem Handrücken über den Mund. Was sagt man jetzt als erstes? Wer spricht als erster?

Und jetzt erzähl mir bloß nicht, dass deine wohldosierten Machtbalancen nie kippen. Sonst hättest du nicht bis hierher gelesen. 

Independent Escort Wien

…ist Escort für intelligente Menschen. ❤️ 

3 Kommentare
  1. Thorja von Thardor
    Thorja von Thardor sagte:

    Manche Privilegien kann man kaufen, manche bleiben Vereinzelten vorbehalten, äußerst Vereinzelten. 😁

  2. Herbert
    Herbert sagte:

    Unglaublich spannend und fesselnd geschrieben – in diese Grenzregionen der Spannungen und Gefühle zu gehen muss der absolute Hammer sein und das noch durch DICH 👍😘

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