Es ist Sonntag. Und es gibt nichts, was der dringenden Erledigung harrt. Einfach ausschlafen, gemeinsam. Sich nach dem Aufwachen nochmal umdrehen und aneinander kuscheln. Plan für heute? Maximal Kaffee machen. Du! Was, ich? Ok. Später. Ich will mich nochmal an dich schmiegen, dich nochmal spüren, deinen warmen Schlafduft in mich saugen. Dieses Gefühl festhalten. Vielleicht nochmal ein bisschen einschlafen mit dir. Gemeinsam entschweben in die Leichtigkeit des Sonntagvormittags. Und da spür ich es, das schönste Kompliment, das ein Mann einer Frau machen kann. Dein Sonntagmorgenkuschel-Wohlfühlständer. 🥰 Für mich! Jene spezielle Erektion, die weniger aus Geilheit, sondern eher aus diesem totalen körperlichen Wohlgefühl nach gutem Schlaf entsteht. Wenn dich noch keine heißen Gedanken beseelen, noch kein Tunwollen dir im Sinn steht, sondern du dich so allumfassend wohlfühlst, dass du ganz eins bist mit dir und mir und deinem Körpergefühl. Erst halbbewusst spürst du meine Berührungen. Und erst nach und nach wird dir das heiße Pochen des Blutes in deinem Schritt selig bewusst. Diese Momente erleben zu dürfen, das macht Lebensqualität aus. 

 

Möchtest du nicht auch mal wieder mit einer Frau aufwachen? Die Anwesenheit ihres Körpers spüren, wenn der Schlaf langsam von dir weicht? Dich erinnern, was du gestern Abend im selben Bett mit dieser Frau angestellt hast? Dann solltest du vielleicht mal wieder ein schönes Overnight buchen. Am besten mit:

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…der Begleitung deines Vertrauens ❤

Ich bin aus dem letzten Fotoshooting noch einige Bilder schuldig! Diesmal haben sich PhorusPhoto und ich ganz der Rückenstudie gewidmet. Ich danke dem lieben Knipsa ganz herzlich für das wie immer tolle und kurzweilige Shooting! 

Folge den Linien meines Rückens, fühle die an manchen Stellen spürbaren unterirdisch verlaufenden Energieflüsse der Lust. Findest du ihr Ziel?

Die schwarze Schönheit neben mir erklingt bei wohlwollender Berührung ebenso wohlig wie eine Frau, die man zärtlich berührt. Wie sind deine Kenntnisse in Tapping und Rasgueado? 🥰

Oder bevorzugst du die Slide-Technik? Wo gleitet es sich schöner als auf einer langen Mensur, wie ich sie mein eigen nenne? 

Vibrationen zwischen meinen Schenkeln, am besten ein Dur-Akkord im tiefsten Steg – das ist es, worum meine Gedanken nur allzu oft kreisen. 🔥

Das Shooting habe ich aber diesmal nicht ganz alleine vor der Kamera absolviert. So musste die Gitarre schließlich einem Mann weichen, den ich mir für ein virtuoses Liebesspiel ausgesucht hatte. 

Weit unten, ganz tief unter seinem Blick fing ich an, nach der richtigen Stimmung zu suchen und sie für meine Spielbedürfnisse zu justieren. Was für ein großartiges Fest!

Es dauerte nicht lange und er begehrte nach einer bequemeren Position, in der Bewegungsökonomie zugunsten der Ausdauer des Spiels Genüge getan sein sollte. 

So kümmerte ich mich hingebungsvoll um seine Stimmgabel, die in schönsten Dur-Klängen für mich sang.

Jetzt war es aber endlich an der Zeit, sich dieser verdammten Hose zu entledigen. Ein letzter Blick auf diesen viel zu sehr verpackten Mann: 

Und da geteilte Freuden immer doppelte Freuden sind, sollte man bei Gelegenheit immer zusehen, für Vermehrung derselben zu sorgen. 

Wie schön, wenn ich mir meine Position so leicht selbst aussuchen kann! Nach kurzer Zeit war mir danach, ein Stockwerk tiefer Platz zu nehmen. 🥰

Die schärferen und unbeschnitten Versionen der Bilder sind in meinem Membersbereich und auf www.onlyfans.com/thorja zu sehen. 

Ich danke dir, lieber Shootingpartner, ganz herzlich für die schöne gemeinsame Zeit. Und PhorusPhoto für die unermüdliche Geduld mit uns. 😘

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…ist deine Wahl für Begleitung von und für intelligente Leute. ❤

…ungeniert fremden Männern, die mich hier freundlich und großzügig dazu einladen. 🔥

Und ich wünsche euch nun eine wunderschöne Vorweihnachtszeit mit wenig Stress, und dass ihr dabei auch ein wenig Zeit für euch selbst findet. 

Zum Stressabbau eignen sich übrigens der Genuss meiner Videos und ich persönlich. 

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…ist deine Wahl, wenn du eine Begleitung für intelligente Leute suchst. ❤

Es war einer dieser herrlich endlosen Tage im Sommer 2021, als sich abends endlich die Kühle über die Weite Pannoniens senkte. Töricht wäre es gewesen, ins Haus zu gehen, nachdem die Sonne wie aus Erbarmen endlich den Horizont berührte, da in den Häusern noch die Hitze des Tages wütete. So bevorzugten wir es, auf den Sternenhimmel zu warten. Und dieses Warten ward uns nicht lang. Nur der weite Himmel Pannoniens war Zeuge unserer Umarmung. Und ein Handy. Ein kleiner Sommernachtstraum für euch in diesen kalten Wintertagen. ❤

In voller Länge und klarer Sicht gibt’s das Video hier im Membersbereich und auf www.onlyfans.com/thorja

Ich kann zwar keine heißen Tage bieten, aber jedenfalls ein paar heiße Stunden. Schreib mir hier, wenn du dich meiner Hitze gewachsen fühlst. 🔥 Zu möglichen Örtlichkeiten berate ich dich persönlich. 

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…ist deine Wahl, wenn es ein leiwandes Gspusi sein soll. ❤

Clutch begleiten mich ziemlich genau, seit ich Escort bin. In den letzten Monaten, die ich 2018 an der FH St. Pölten gearbeitet hatte und meine Unabhängigkeitsbestrebungen immer lauter worden waren, entdeckte ich die Band. Clutch ist für mich sowas wie der Soundtrack zu all den geheimen Autofahrten, von der FH zu meinen ersten Paydates, da ich damals ja noch ein Doppelleben geführt hatte, weil ich dachte, das sei notwendig. Zum Glück hab ich für mich entschieden, mich vom Doppelleben zu verabschieden, aber mit Clutch hab ich mir den Stoner Rock dauerhaft eingetreten. Ich präsentiere heute „The Face“ aus dem Album „Earth Rocker“. Vielleicht macht es euch ein bisschen Mut für den mit Sicherheit kommenden Lockdown: Don’t let them steal your Rock and Roll.

 

Independent Escort = Private Begleitung für gscheite Leit

 

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26.10.2021:

Heute gibts mal einen Rückgriff auf vergangene Zeiten. Ich präsentiere euch heute Zarah Leander (1907-1981), eine schwedische Sängerin und Schauspielerin. Hier eins meiner Lieblingslieder von ihr. Ich denke, es erklärt sich von selbst, warum mir das aus dem Herzen spricht: 

Und wenn du mich trotz oder wegen meines oder unabhängig von meinem Musikgeschmack persönlich treffen möchtest, schreib mir doch ein paar nette Zeilen über mein Kontaktformular

Frei + unabhängig = Independent Escort Wien

 


22.10.: Heute teile ich mit euch The HU, eine mongolische Band, die in ihrer Musik Einflüsse mongolischer Tradition mit westlichem Rock und Metal verknüpft. Was dabei herauskommt, nennen sie Hunnu Rock. Sehr interessant ist dabei der mongolische Untertongesang, der hier zum Einsatz kommt. Ich habe zwar keine Ahnung, was diese Worte bedeuten, aber sie beeindrucken mich in ihrer phonetischen Schönheit. Wolf Totem gefällt mir sehr gut, weitere Anspieltips auf dem bisher ersten und einzigen Album der Band sind The Gereg und Yuve Yuve Yu. Viel Genuss beim Hören wünscht

Thorja ❤ 

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Oh, ich krame im Blog und hole diesen hier wieder mal hervor! Zur Zeit schwelge ich einfach gerne in Sommererinnerungen…. Ich präsentiere, aus dem Juli 2021:

Zuweilen überkommt mich die Lust, meine gewohnten Wege zu verlassen. Da ich sowieso immer auf Achse bin, verbinde ich dann ein paar entspannte Tage abseits meines wien-niederösterreichischen Habitats mit einigen genussvollen Begegnungen in anderen Bundesländern. So zog es mich vorige Woche in die schöne Steiermark.

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„Deine Striae sind schön. Sie vervollständigen für mich das Bild einer attraktiven, erfahrenen Frau.“ Das sagte kürzlich Kunde J. zu mir, als wir nach ein einer leidenschaftlichen Begegnung aneinander geschmiegt in unseren Armen lagen, selig umnachtet von den letzten Streufeuern der Lust.

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…weil die da oben schon wieder über die neuerliche Verwahrung von Menschen in Form eines neuen Lockdowns beraten…. dann helfen oft nur schöne Erinnerungsfotos! Hier hat sich im vergangenen Sommer jemand sehr am Ausblick auf die Pannonische Tiefebene erfreut. 😍 Wie viele Lockdowns sind es noch bis zum nächsten Sommer? 

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Lasst die Ruhe dieser Begegnung in stillen Momenten auf euch wirken. Nur Atem ist hörbar. Und das Streichen von Haut auf Haut. Und der Auslöser der Kamera. 

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Update vom 09.11.: Sehr wichtig zum Thema, bitte lest diese aktuelle Schilderung einer Sexarbeiterin aus einem Laufhaus! Erschreckend und zum Speiben ->  https://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?f=19&t=15108&sid=9cc2a963f1d84f0ec87b676b59e98448#p165672

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Beitrag vom 26.10.: Es wird einem regelrecht übel dabei, wenn man derzeit in Boulevardmedien blättert. Laufhausbetreiber stellen sich wieder mal als die Retter der „Rotlichtszene“ dar und lassen sich in regelrechten Feldherrenposen ablichten. Damen ohne Gesichter zeigen dazu ihre Hintern. An Frauenverachtung ist das kaum zu überbieten. 

Sie lamentieren über Umsatzeinbußen. Nona. Die Pandemie hat kaum einen Dienstleistungssektor verschont gelassen. Gerade die Sexarbeit lebt von Diskretion und Anonymität. Natürlich schlägt es sich daher in ausnahmslos allen Bereichen der Sexarbeit auf die Umsätze nieder, wenn Kunden sich registrieren sollen. Die Angst vor Ansteckung bei körpernahen Dienstleistungen tut ihr übriges. Dazu die widersprüchlichen Informationen zum Schutz durch Impfung, 3G, 2,5G… etc. Kein Wunder, dass allerorts die Kunden ausbleiben. 

Und kein Wunder ist es auch, dass sich Laufhausbetreiber seit jeher gegen selbständige Sexarbeit stark machen. Immer wenn sie irgendwo zu Wort kommen, verunglimpfen sie alle Frauen, die unabhängig von ihnen arbeiten. Eh klar, mit selbständiger Sexarbeit machen sie eben kein Geschäft! Deshalb ist ihnen alles ein Dorn im Auge, was nicht unter ihrer Fuchtel steht: Sexarbeit in eigenen Wohnungen, Sexarbeit als unabhängige Escortdienstleistung, Sexarbeit auf der Straße. All das sind Formen der Sexarbeit, wo das Honorar der Sexarbeiterin verbleibt und kein Betreiber die Hand aufhält. Um dagegen Stimmung zu machen, werden die schlimmsten Geschütze aufgefahren, die wir in der Geschichte der Sexarbeit eh schon zur Genüge kennen: Entweder werden diese Frauen als Opfer hingestellt, oder – wenn das nicht gelingt – als Täterinnen. So seien die Frauen in den unabhängigen Sexarbeitsformen Opfer von Zuhältern oder von gewaltbereiten Kunden, oder, wenn diese Argumente sich als fadenscheinig entpuppen, weil nach Kenntnis der Hintergründe jedem klar wird, dass in Wahrheit die Laufhausbetreiber diejenigen sind, die vom Staat mit der Macht von Zuhältern ausgestattet sind, dann werden diese unabhängigen Frauen eben einfach als krank und ekelhaft und als Gefahr für die „Volksgesundheit“ hingestellt. Huren Krankheit zu unterstellen, ist immer das Leichteste und Schäbigste. Und so zu tun, als hätte man als Betreiber ein Monopol an Gesundheit, ist an Niedertracht nicht zu überbieten. 

Und jetzt passiert es boulevardmedienwirksam wieder: Es wird den Huren die Schuld an den Umsatzeinbußen der Laufhäuser gegeben. Die Huren selber seien nun schuld, dass sie, die tollen, „sauberen“, „hygienischen“, „sterilen“ (LOL), „geprüften“ Laufhäuser bis zu 50% Umsatzeinbußen haben. Es wird ein unsympathisches, raffgieriges Bild der Sexarbeiterinnen gezeichnet: Sie seien auf den Geschmack gekommen, in Wohnungen zu arbeiten, diese Bösen! Illegal ist das, furchtbar, diese Weiber! Habgierig sind sie! Schmutzig wahrscheinlich, ungeprüft, und krank obendrein! Pfui gack! Dem gehört ein „Riegel vorgeschoben“.

Mit dem Nimbus der Rechtschaffenheit treten sie auf, diese Typen. Mit Sonnenbrille und Frauen, äh pardon, „Mädchen“, als Garnierung. Medien geben ihnen immer wieder eine Bühne. Warum? Na weil sich das einfach besser verkauft als eine differenziertere Wahrheit. Es wäre einfach langweilig, wenn man immer schreiben müsste: RECHTE brauchen diese Frauen, nicht Entrechtung in Form von Abhängigkeit von Betreibern! Und wenn man obendrein als Bildsprache nur eine normal angezogene Frau hätte, die dies fordert. Das wäre viel zu wenig reißerisch. Und es entspricht ja alles so schön dem kulturellen Narrativ: An der Spitze einer solchen Einrichtung muss eine Art Patriarch stehen. Eine männliche Leitfigur, die dort alles „im Griff“ hat. Ein „Pater“ im Wortsinn des Herrschers, Vaters, Oberhaupts, Häuptlings, zu dem alle aufschauen, der die Deutungshoheit besitzt und der für alle hierarchisch unter ihm Stehenden sprechen kann. Dem diese Frauen ein bisschen gehören. Sind ja „seine Mädchen“. Er passt ja auch auf sie auf. Es ist so durchschaubar, dass einem eigentlich die Worte fehlen. Und trotzdem verkauft sich diese Story ein ums andere Mal. 

Richtig ist vielmehr folgende Lesart: Ja, manche Frauen haben sich aufgrund ihrer negativen Erfahrungen zum Glück von der Ausbeutung durch Laufhausbetreiber unabhängig gemacht! Und ja: Illegal ist die Arbeit in der Wohnung – aber nur, weil sich unsere Gesetzgebung das so einbildet. Illegalisiert ist der richtige Begriff, nicht illegal. Die österreichische Gesetzgebung verunmöglicht selbständiges und von Neo-Zuhältern wie manchen Laufhausbetreibern unabhängiges Arbeiten in den meisten Bundesländern. Nur in 4 Bundesländern ist Escort überhaupt erlaubt. Und die Arbeit in Wohnungen ist in ganz AT illegalisiert. Österreich nimmt damit eine traurige Sonderstellung ein. In Deutschland etwa kann man Wohnungen als Arbeitswohnungen anmelden, um darin der Sexarbeit nachzugehen. Also, was ist überhaupt das Problem damit? 

Aber damit nicht genug. Nicht nur die Verantwortung für ausbleibende Kunden wird den selbständig arbeitenden Frauen in die Schuhe geschoben, sondern mehr noch: Abschiebung wird gefordert, ein Entzug der Arbeitserlaubnis, höhere Strafen! „Das würde ihnen richtig wehtun“, sagt einer der Protagonisten. Ist das an Verachtung noch zu überbieten? Zum Kotzen ist das. Was ist eigentlich deren Leistung? Um Unsummen (bis zu 1.000 Euro PRO WOCHE!!) mietet eine Sexarbeiterin ein Zimmer in einem Laufhaus. Und die Betreiber sind ausgestattet mit Kontrollrechten seitens des Staates. Sie sind staatlich eingesetzte Zuhälter, nichts weiter. Von „Mädchen“ reden sie. „Mädchen“, die sie „überprüfen“, wie Vieh, damit die Kunden „sichere Sexarbeit“ in Anspruch nehmen können. Allein schon diese Wortwahl entlarvt die Geringschätzung dieser nach Gesetz als Neue Selbständige tätigen erwachsenen Frauen. Der Ausbeutung fallen diese erwachsenen Frauen anheim, weil die Betreiber ihnen die Arbeitsbedingungen diktieren können.

Pause machen? Spazieren gehen zwischen zwei Kunden? Schwierig, wie ich von Kolleginnen hören musste. „Wenn du dauernd Pause machst, wissen wir nicht, ob wir dir in Zukunft noch ein Zimmer anbieten können, da beschweren sich Kunden, weil du von uns beworben wirst, aber nicht am Zimmer bist!“. Durcharbeiten heißt die Devise.

Sich selbst die Serviceleistungen aussuchen? Ebenfalls schwierig. Blasen ohne Kondom ist Standard. „Was? Du willst das bei jedem Kunden selbst entscheiden? Wenn herauskommt, dass du dauernd mit Kondom bläst… hmm… werden wir voraussichtlich einer anderen Dame dein Zimmer geben müssen. Die Warteliste auf einen Platz bei uns ist lang, wie du weißt. Und wir haben schließlich als Haus einen Ruf zu verlieren. Und wann dann im lila Forum wieder steht, bei uns bläst eine nur mit Kondom – da bleiben uns die Kunden aus, du wirst verstehen, dass wir das nicht zulassen können.“

Woanders arbeiten? Auch schwierig. Denn der Betreiber hat mancherorts einen Deal mit der Bezirkshauptmannschaft: Diese verzeichnet den Betreiber als einzig zugelassenen Arbeitsort auf der Kontrollkarte der Sexarbeiterin. Somit kann sie nirgendwo sonst arbeiten, obwohl eine solche Vorgangsweise gar nicht dem Gesetz entspricht. Willkür seitens Behörden und Ausbeutung durch Betreiber, und schiefe Machtverhältnisse überall, wo man hinschaut. Überall dort, wo „Mädchen“ „geholfen“ werden soll, werden ihnen in Wahrheit Rechte weggenommen. Bis hin zu Abfuhr des Steueranteils durch Betreiber, die diesbezüglich Vereinbarungen mit dem Finanzamt haben: Um den „Mädchen“ wieder mal zu „helfen“ wird deren Umsatz einfach gleich mal um einen Pauschalsteueranteil reduziert und dem Finanzamt abgeführt. Weil diese Dummchen können das ja nicht selber. Eine Bestätigung über entrichtete Steuer? Nix da, bekommen diese Frauen nicht. Genau aus dem Grund bekamen viele Frauen in den Lockdowns keine staatliche Unterstützung. Sie konnten schlicht nicht nachweisen, jemals Steuer bezahlt zu haben, obwohl ihre Einkünfte durch Betreiberhände um Pauschalsteuern reduziert worden waren. Wieder wird offenbar: Es wird den Frauen vorgeblich „geholfen“, was nur dazu führt, dass sie in Abhängigkeiten und existenzielle Bedrohung geraten. Und genau in diesem Zusammenhang traut sich einer dieser Betreibertypen sogar offen zuzugeben, dass er im Lockdown staatlich gut unterstützt wurde. Na klar, schließlich hast du die ganze Steuerleistung der Frauen für dich geltend gemacht, du Arsch. 

Bei manchen Betreibern muss man als Sexarbeiterin gar einem extra für diese Zwecke erfundenen „Verein“ beitreten, um arbeiten zu können. Der Beitrittsvertrag zum Verein kommt einem Blankoverzicht auf alle möglichen Grundrechte gleich, an Sittenwidrigkeit nicht zu überbieten. Trotzdem, muss man eben unterschreiben, wenn man dort arbeiten will, und leider ist das eben der einzige Betreiber in der Region. Keine Wahlmöglichkeit, da der Gesetzgeber andere Formen von Sexarbeit illegalisiert hat! 

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, mit vielen Beispielen dafür, wie Betreiber mit Macht ausgestattet werden, was dann zu Symptomen führt, die man eigentlich verhindern wollte: Nämlich, dass die dort tätigen Frauen nicht frei arbeiten können, weil es zu monopolartigen Situationen kommt, wo einer allen anderen alles vorschreiben kann. 

Ich kann meinen Lesern echt nur ans Herz legen: Immer dann, wenn Betreiber über Sexarbeit reden und alle Formen der Sexarbeit schlecht machen, mit denen sie eben kein Geschäft machen: Glaubt ihnen kein Wort. Wie ich schon früher sagte: Es soll jeder Frau freistehen, wie sie der Sexarbeit nachgeht. Wenn es einer Frau lieber ist, das in einem Laufhaus oder Studio zu tun, dann soll sie das tun können. Aber nur aus freier Entscheidung, und nicht, weil es keine andere legale Möglichkeit gibt. Und die wichtigste Forderung: Betreiber gehören endlich zusammengestutzt auf das, was sie sein sollen: Zimmervermieter, nicht weniger und nicht mehr. Und die Meinung eines Zimmervermieters zu einem ihm fremden Kerngeschäftsbereich interessiert uns eigentlich alle einen feuchten Schas. ?

Auf aufgeschlitzte Reifen freut sich,

Eure Thorja

 

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