Nachdem ich gleich in der Früh so schön morgenbesamt wurde (was Thorjaner im Membersbereich und alle auf www.onlyfans.com/thorja_hard sehen) machten wir uns auf den Weg in die Altstadt. Obwohl ich ja ursprünglich Linzerin bin, habe ich die Reichengasse neu entdeckt, ihres Zeichens die älteste Gasse von Linz, und die engste die ich jemals gesehen hab 😵 – siehe Video!

 

 

Ihr Name rührt daher, dass die Bewohner von Linz beim großen Brand von 1800 in einer Menschenkette durch diese Gasse einander Mann zu Mann Wasserkübel von der Donau empor reichten, um das Feuer zu löschen.

Es ist für mich total faszinierend, diese Stadt, deren Besonderheiten für mich früher so alltäglich waren, heute mit anderen Augen neu zu sehen. Ich wusste damals gar nicht zu schätzen, wie schön Linz ist. ❤️

 

In Anknüpfung an meine studentischen Zeiten in Linz durfte ein gutes Bier natürlich auch nicht fehlen. So statteten wir meinen alten Stammbeisln, dem Thüsen Tak und dem Aquarium einen Besuch ab. Es ist dort gemütlich wie vor 20 Jahren! 😁 Nach einigem weiteren Sight Seeing in der alten Heimatstadt machten wir es uns wieder im Hotel gemütlich. Morgen geht’s zurück nach Wien. 

Hier noch ein Arkadenhof, den mein Weitwinkel tatsächlich in ein Foto schafft! 💪

Und was darf bei einem Linzbesuch natürlich auch nicht fehlen? Richtig, eine Bosna! Die Bosna war mein Erstkontakt mit Fastfood überhaupt. 

 

Zum Glück haben wir dann gemeinsam nach Bier, Zwiebeln und Senf geduftet, sodass niemand beim Küssen ein schlechtes Gewissen haben musste. 😁

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…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Zum Verhältnis zwischen meinem Content und meiner Escortdienstleistung gelten diese Bestimmungen

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Heute findet die regelmäßige Tagung der Allianz PRO SEXWORK in Linz statt. Wir haben viele wichtige Themen auf der Agenda, die sich vor allem drehen um:

  • Arbeitsbedingungen in den Bundesländern 
  • Vorbereitung der neuen Presseaussendung 
  • Schärfen einer gemeinsamen Linie zu den aktuellen und bevorstehenden Entwicklungen im Feld der Sexarbeit

Zur Allianz PRO SEXWORK gehören alle in Österreich relevanten NGOs, die sich parteiunabhängig für einen Abbau diskriminierender Regularien und die Stärkung der Rechte aller Sexarbeitenden, unabhängig von ihrem Legalitätsstatus, einsetzen und die Achtung der Menschenwürde nach den Prinzipien der EMRK in Gesetzgebung und Exekutive fordern. Hier die ausführliche Position der Allianz

 

Der Allianz PRO SEXWORK gehören folgende Organisationen an:

PiA Information und Beratung für Sexarbeiter*innen
LEFÖ Beratung, Bildung und Begleitung von Migrantinnen
maiz Autonomes Zentrum von und für Migrant*innen
SXA Information und Beratung für Sexarbeiter*innen
IBUS Innsbrucker Beratung und Unterstützung für Sexarbeiter*innen
Sexworker.at Sexworker Forum – Selbstorganisation von Sexarbeiter*innen
red edition Red Edition Migrant Sexworkers Group Austria

 

Ich freu mich schon sehr auf den Austausch, und natürlich auf meine Heimat Linz. Ich werde mit meinem Mann gleich das ganze Wochenende bleiben. Vielleicht gibt’s dann ja Adult Content vom Pöstlingberg. 😁 

Auf geht’s nach Westen! ❤️

 

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Ist es nicht ein interessantes Wortungetum? Die Verrichtungsstätte findet Eingang in die juristische Fachsprache, um Orte der zwischenmenschlichen Begegnung in regulierbare Details zu zerhacken – aber nur, wenn Geld den Besitzer wechselt, und dann auch nur, wenn die Begegnung das Reich des Sexuellen berührt.

Als Hobbylinguistin (Sprachwissenschaften als Pensionshobby 2 Semester slightly „anstudiert“) finde ich bemerkenswert, dass gerade im Feld der Sexarbeit ein derart brachial-technischer Begriff verwendet wird, um einen Ort mit Bedeutung aufzuladen. Ähnlich körpernahe Dienstleistungen sind Tätowieren, Massage, Kosmetik, Friseur etc. Niemand käme auf die Idee, in diesen Kontexten von „Verrichtung“ als Dienstleistungserbringung oder von „Verrichtungsstätte“ als deren Ort zu sprechen. Warum also bei der Sexarbeit?

Als wäre es notwendig, eine innere Distanz aufzubauen vor dem offenbar schier Unvorstellbaren, was hier geschieht. Verrichtung lässt keine erotischen Bilder entstehen (außer man erotisiert die Vorstellung von der emotionslosen, kalten Verrichtung). Spricht man von Verrichtung, stellt man sicher, dass keiner der Anwesenden sich allzu unzüchtige Dinge vorstellt, man will ja sachlich bleiben. Wobei hier weiter zu hinterfragen wäre, warum Sachlichkeit und angenehme, erotische Gedanken eigentlich als einander ausschließend betrachtet werden. Als sollte etwas gezähmt werden. Etwas Wildes, Gefährliches. 

„Verrichtung“ tangiert darüber hinaus auch die Sphäre der unaufschiebbaren, körperlichen Ausscheidungsbedürfnisse, denn immerhin verrichtet man auch seine Notdurft. Die Verrichtungsstätte hat demnach zwei Anwendungsgebiete: Das WC und den Ort sexarbeiterischer Begegnung. 

Die „Verrichtungsstätte“ rundet das oft so gern bemühte Bild von männlicher Sexualität ab: Als hätte der Mann einer Art Zwang nachzugeben. Als bleibe ihm nichts anderes übrig, als in regelmäßigen Abständen seinem „Trieb“ zu entsprechen, sonst drohe „Samenstau“ oder ein Gewaltausbruch, für den er dank Naturalisierung nichts kann: Die berühmte Dampfkesseltheorie männlicher Sexualität. 

Daher müsse er sich erleichtern, von Notdurft und Zwängen des Triebs – mittels Verrichtung

Die weit überwiegende Mehrheit der Kunden glaubt jedoch nicht mehr an dieses infantile Gschichtl über die Verfasstheit männlicher Sexualität. Die Mehrheit der Kunden sucht ein Angenommensein als ganzer Mensch, ein Gesehen- und Verstandenwerden als Person und sexuelles Wesen, die Möglichkeit, sich wirklich gefahrlos fallen zu lassen, vielleicht auch mit Wünschen, die sie sich privat nicht so zu kommunizieren trauen. Sehr oft sind Begegnungen in der Sexarbeit weitgehend ergebnisoffen und weit entfernt von der Erfüllung irgendeines Zwecks, auf den der Begriff der Verrichtung so stark abzielt. 

Unsere Kunden verrichten mit uns weder innere Zwänge, noch Notdürfte – außer dies ist Teil eines Fetischs oder Rollenspiels, natürlich. 😊 Und wenn ich für meine Kunden sprechen darf: Sie sind Menschen mit Hirn, Herz und Humor, die sich hin und wieder etwas Schönes ganz für sich gönnen. 

Um dem Begriff zu einer angenehmeren Bedeutung zu verhelfen, hab ich hier eine ganz besonders schöne Verrichtungsstätte für euch, mit Steuerrad und großem Rückspiegel. Wir haben die Wonnen bezahlter Sinnesgenüsse auf den Wogen der Lust verrichtet. Ahoi! 

 

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…wurde wieder mal nur über uns anstatt mit uns geredet. Das neue Gesetz tritt in Kürze in Kraft und bringt gegenüber dem alten Gesetz aus dem Jahr 2011 einige Verschlimmbesserungen mit sich. Dass NGOs miteinbezogen worden seien, ist eine glatte Lüge von Rot/Pink. Es war ein Initiativantrag ohne Begutachtungsmöglichkeit, mit dem Ziel, Exekutiv- und Verwaltungsinteressen zu unterstützen. Sexworkerinteressen oder deren Arbeitsbedingungen werden weiterhin ignoriert. 

Christine Nagl von Sexworker.at und Renate Blum von LEFÖ bringen dies in der Wien Heute Sendung vom 06.02.23 mit 1,26 Mio ZuseherInnen auf den Punkt:

In all der gebotenen Kürze des Beitrags weisen die beiden darauf hin, dass das neue Gesetz neue Repressionen und Kontrollen mit sich bringt, anstatt mehr Diversität in der Sexarbeit zu ermöglichen.

Als wichtigste Botschaft konnte jedoch deponiert werden, dass es die weltweit nur noch in Österreich existierende Pflichtuntersuchung für Sexworker ist, die bei uns eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach unsafe Praktiken überhaupt erst entstehen lässt (täglich in Freierforen nachzulesen).

Dieses verstaubte Relikt aus der Monarchie endlich in eine zeitgemäße, niederschwellig zugängliche, freiwillige Untersuchungsmöglichkeit für alle sexuell Aktiven zu überführen und allen Beteiligten das ihnen gebührende Maß an Verantwortung zu übertragen, anstatt allein Sexworker damit zu traktieren und damit das Hurenstigma zu affirmieren – das wäre sinnvoll. Doch stattdessen wird das Problem, das man dadurch schafft – die überbordende Unsafe-Nachfrage – durch neue Repression gegen Sexworker versucht zu lösen. 🤦‍♀️ Ein wunderschönes Beispiel für Regulierungseskalation nach Helga Amesberger. 

Was das Werbeverbot für Unsafe mit sich bringt, wird die Praxis zeigen. Bisher weiß niemand, was alles als „Werbung“, geschweige denn als „unsafe“ gilt. Nur AO in Inseraten, oder etwa auch Bilder von Zungenküssen oder Oralverkehr? Was ist mit Natursekt? Können alle Dominas nun ihre Werbung für NS-Spielereien einpacken? Cunnilingus? Fellatio? Was ist mit den wohl tausenden Bildern und Videos von unsafem Sex zwischen mir und meinem Mann, die ich im Membersbereich für zahlende User kostenpflichtig zur Verfügung stelle, und als Vorschau auch allgemein zeige? Ist das nun automatisch Werbung, nur weil es auf einer Escortseite vorkommt? Muss ich mich jetzt rechtfertigen? 

Es geschieht wie so oft wieder, dass sich in diesem ohnehin schon so vulnerablen Bereich massive Rechtsunsicherheit und die Gefahr von Willkür durch Exekutive verstärken. Das gehört mit zu den Hauptproblemen in der Sexarbeit überhaupt. Darauf hätten wir gerne hingewiesen. 

Nichts über uns ohne uns.

Ein Meer aus Leibern, schweißgebadet
Heute wird die Wahrheit wahr
Die Peitsche hat noch nie geschadet
Dem, dem sie die Gier gebar

Der Reigen leuchtet grell und greller
Auf feuchtem Throne nimmst du Platz
Der Atem heiß und immer schneller
Vier Ketten hüten deinen Schatz

Heiß glühend in die Tiefe stoßen
Blut und Schweiß kocht ganz und gar
Augen weiden sich am großen
Werk, das niemals schöner war.

 

Worte und Foto von (c) Phorus 2023 ❤️
www.phorusphoto.com