…dann ist es keine Sünde, so hörte ich mal irgendwo. Dieser Satz hat sich heute hinterrücks in mein Bewusstsein geschlichen, als ich nachmittags ein wenig gedöst hab. Wenn ich so tief entspannt in diesem Zwischenzustand schwebe, nicht ganz im Schlaf, doch auch nicht ganz im Wachen, dann suchen mich oft fieberhafte, sexuell geprägte Bilder und Szenen heim, manchmal auch gewalttätige. Meine Dämonen machen was sie wollen, wenn mein Wachbewusstsein nicht ganz so streng wacht. 

Die Phantasien fließen dann von selbst dahin und bescheren mir heiße Erregung. Oft ist es so, dass ich vom Pochen meiner Klitoris wieder richtig wach werde und dann noch bizarre Szenenfetzen herumschwirren, die aufgescheucht das Weite suchen. Ich versuche dann oft, ihnen nachzuspüren, wenn ich Zeit hab, das Klitorisklopfen zur Ruhe zu bringen. 

Heute war da ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte. Er lag schwer auf mir und hielt mich dazu an, ganz passiv zu sein. „Halt die Knie schön fest zusammen, dann kann ja nichts passieren“, flüsterte er mir schwer atmend ins Ohr. Er schob meinen Rock hoch, unter dem ich nichts trug, und presste sich an mich, sodass ich seine Erregung spüren konnte. „Halt still, es ist eh nichts“. Er fasste sich nach unten in seinen Schritt. Ich konnte hören, wie er Gürtel und Reißverschluss öffnete. Er spuckte sich in die Hand und fasste wieder nach unten. Sein harter Penis rutschte sofort nass zwischen das weiche Fleisch meiner zusammengepressten Schenkel, und ich erschrak davon, wie leicht das ging. Er wird doch nicht..? Jetzt presste ich die Schenkel wirklich fest zusammen, um zu verhindern, dass er mir noch näher kam. Doch zwischen meinen Schenkeln war es sehr rutschig von seiner Spucke und meinem Schweiß.

Er lag so hart auf mir, dass mir das Atmen schwer fiel. Sein Schwanz bewegte sich langsam auf und ab, und ich hörte das rhythmische Klimpern seiner offenen Gürtelschnalle. Seine Auf- und Abbewegungen bewirkten auch, dass er immer weiter nach oben in die Nähe meiner Vulva rutschte. Nur noch wenige Stöße, dann würde er mit dem Schwanz direkt in meiner Spalte auf- und abrutschen. Er keuchte an mein Ohr. Einmal langsam rauf, langsam wieder runter, noch näher. Und dann spürte ich ihn. Die heiße, glatte Eichel, direkt an meiner pochenden Klitoris. Er war angekommen. Langsam ließ er sich nach unten sinken, sodass sein Schwanz senkrecht von oben nach unten in meiner Spalte lag, eingepresst von meinen Schenkeln. Er hielt inne.

Ich konnte spüren, wie meine Schamlippen sich von selbst um seinen Schaft kräuselten. Was jetzt? Eine falsche Bewegung, und er würde in mich hineinrutschen. „Kipp das Becken nach hinten, sonst passiert es“, flüsterte er atemlos. Ich versuchte auszuweichen und presste den Arsch ganz fest gegen die Bettunterlage, um meine Vagina durch einen ungünstigen Winkel gegen sein Eindringen zu schützen. So schien es sicherer, und so fing er wieder an, sich auf- und abzuschieben. Und die Gürtelschnalle klimperte. Doch meine Beckenposition bewirkte, dass er sich jetzt umso mehr an meiner Klitoris rieb. Meine Erregung ließ mich krampfen, und sein Schwanz fickte mich ins rosa Fleisch meiner Vulva, ohne in mich einzudringen.

„Jetzt“, keuchte er, „ganz fest zusammendrücken! Er spritzt dir sonst rein!“ Ich zwickte und presste die Knie zusammen, so fest es ging, während die harte Eichel meine Spalte rauf und runter pflügte. Sein Atem ging schnell an meinem Ohr. „Fest, ganz fest zusammen, ja?“ Und die Gürtelschnalle klimperte. Und da spürte ich die heiße Entleerung, zwischen meinen kleinen Lippen, direkt auf die Öffnung meiner Vagina. Heiß und stoßweise pumpend konnte ich seinen Schwanz zucken spüren. Der Samen rann meine Spalte hinab, über den Damm, über mein Arschloch, alles war nass davon.

Jetzt entspannte er sich mit einem tiefen, langgezogenen Atemzug und ließ sein ganzes Gewicht auf mich niedersinken. Sein Schwanz erschlaffte, und meine Schenkel lösten sich. 

Als ich wieder richtig bei Bewusstsein war, musste ich mir Erleichterung verschaffen. Der reizvolle Gedanke mit den geschlossenen Schenkeln war wie geschaffen für mein Glasspielzeug, welches wunderbar glatt über Haut gleiten kann. Glas kostet erst Überwindung aufgrund seiner Kälte, doch dann wird es so heiß als wäre es selbst erregt, was es zu einem ganz besonderen Spielzeug macht.

Ich hab mich dabei aufgenommen. Hier die Kurzversion davon. Die ausführliche Version sehen Thorjaner im Membersbereich und Follower auf Onlyfans. Viel Genuss damit! ❤️

 

INDEPENDENT ESCORT WIEN

…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Disclaimer: Meine Blogs enthalten auch Fiktion und Privaterfahrungen. Die Inhalte sind keine Werbung für Details meiner Escortdienstleistung. Nicht alles, was in meinen Blogs zu sehen/lesen/hören ist, ist auch im Rahmen von Escortbuchungen erhältlich. 

You are unauthorized to view this page.

Heute poste ich mal was, was euch wohl gar nicht gefallen wird. Oder vielleicht doch? 😏 Eins kann ich euch gleich verraten: Mir gefällt das so gut, dass ich mich gar nicht dran sattsehen kann.

Mein Mann hat mein Haarband in seinem Bett gefunden. Und die Erinnerung an meine letzte Anwesenheit ebendort hat ihn dazu verführt, mein Haarband gleich als Cockring zu verwenden.

Wenn wir uns eine Weile nicht sehen können, überbrücken wir nämlich die erotische Durststrecke oft mit Videos, die wir uns gegenseitig zuschicken. Ich liebe es, Wichsvideos von ihm zu bekommen! 😍 

Die männliche Selbstbefriedigung wird viel zu oft geschmäht. Während Frauen Selbstbefriedigung als Gesundheitsförderung gegen alle möglichen Beschwerden nahegelegt wird, werden Männer als Wichser bezeichnet. Dabei ist es doch so wunderbar einem Mann dabei zuzusehen, wie er sich selbst Gutes tut. Vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass er dabei an mich denkt, an mich ganz allein! 🥰😇 

Und ich weiß auch, dass dieses Zusehen durchaus auch heterosexuellen Männern ab und an einen Kick gibt… ist schon was Geiles, den erigierten Schwanz in so einer Männerpranke zu sehen, und zu beobachten, wie er sich zum Abspritzen bereit macht, nicht wahr? Am schönsten ist für mich der Moment, wo ich ihm ansehe, dass er jetzt einfach nur noch spritzen will. Wenn die Erregung sich spannt wie die Sehne eines Bogens und es nur noch einem Funken seines Willens obliegt, zum Abfeuern loszulassen. Und dann das Schauspiel der Ejakulation. Diese so urtümlich männliche Energie ist ganz unvergleichlich. Aber was red ich! Hier ein paar Ausschnitte und Screens aus dem vollständigen Video mit unfassbar geilem Cumshot, das Thorjaner im Membersbereich und Follower auf Onlyfans sehen können. 

Oh, wie selig er jetzt daliegt! Und wie schön er mir meine Lieblingsvene zeigt. 🥰 Das nächste Mal bin ich aber wieder dabei, Süßer! 

INDEPENDENT ESCORT WIEN

…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Nachdem ich meinen eigenen Artikel aus dem Jahr 2019 nun noch mal gelesen habe, möchte ich noch ein paar Begleitumstände und Fakten zur Pflichtuntersuchung darlegen: 

Österreich ist das letzte Land weltweit, in welchem diese Praxis noch stattfindet. Sie ist ein Relikt aus der Monarchie, als man die Huren für die Verbreitung der Syphilis verantwortlich machte. Zuletzt wurde eine ähnliche Untersuchungsvorschrift in Ungarn als menschenrechtsverletzend abgeschafft. 

Das Bundeskanzleramt verlinkt auf seiner eigenen Webseite eine Gesundheitsfolgenabschätzung aus dem Jahr 2019, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Pflichtuntersuchung NICHT gesundheitsförderlich ist.

Die Pflichtuntersuchung führt dazu, dass gerade in Österreich ungeschützter Verkehr im Paysex vermehrt nachgefragt wird, was die Gesundheit aller Beteiligten gefährdet. Unter Kunden herrschen großes Unwissen und Fehlinformation über die Inhalte dieser Untersuchung. So glauben viele Kunden, der Staat garantiere ihnen eine gesunde Sexarbeiterin, weshalb sie auf ein Kondom verzichten können. Dieser Irrtum ist fatal. Und er ist tagtäglich in Freierforen nachzulesen. 

Das Anmeldesystem für Untersuchungstermine wird regelmäßig unter Zuhilfenahme diverser technischer Tricks unterwandert, um Termine gegen Entgelt an Sexworker verkaufen zu können. Genau das, was man verhindern will, nämlich Ausbeutung, passiert also dadurch. 

Wir Sexworker bekommen auf den Gesundheitsämtern keine Behandlung und auch keine Befunde! Hat man Beschwerden im Intimbereich, bekommt man dort keinen Termin zwischen den vorgesehenen Terminen im 6-Wochen-Intervall, sondern man wird auf den nächsten regulären Termin verwiesen: „Sie sind in 3 Wochen wieder dran.“ Ob man also mit Beschwerden weiterarbeitet, ist letztlich ohnehin wieder der Selbstverantwortung überlassen. Wird eine Erkrankung festgestellt, wird nur der „Deckel“ entzogen. Braucht man eine Behandlung, muss man zum eigenen Arzt. 

Die Pflichtuntersuchung ist jedoch vor allem eins: Stigmatisierend. Sie verstärkt das ohnehin schon vorhandene Hurenstigma. Wenn zwei Erwachsene sich einvernehmlich für Sex entscheiden (und alles andere ist keine Sexarbeit, sondern wäre Vergewaltigung) so tragen sie beide gleichermaßen Verantwortung für die gemeinsame Gesundheit. Nur einer Partei diese Verantwortung umzuhängen und der anderen Partei somit ein falsches Signal zu geben, ist für die Gesundheit aller Beteiligten desaströs. 

Das Argument, es sei in Form der Pflichtuntersuchung die „Volksgesundheit“ zu schützen, entlarvt sich als in hohem Maße diskriminierend und rückständig, da demnach die Sexworker „schädliche Elemente“ für dieses Konstrukt der Volksgesundheit seien. Es ist jedoch sachlich nicht nachzuvollziehen, warum die Gefahr für die Volksgesundheit nur von Sexworkern ausgehen soll, da Krankheiten nicht mehr oder weniger ansteckend sind, wenn Geld den Besitzer wechselt. Demnach wäre es folgerichtig, alle sexuell Aktiven dieser Untersuchung zu unterziehen, nähme man das Konzept der Volksgesundheit tatsächlich ernst. Man könnte den Fokus auch auf die Freier legen und einen „Freierschein“ einführen, der die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen erlaubt, was genauso absurd wäre. Sexworker sind nicht kränker als andere vergleichbar sexuell aktive Teile der Bevölkerung, das zeigen alle einschlägigen wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema. Und selbst wenn sie es wären, wäre eine Pflichtuntersuchung ohne Behandlung und Befundung nicht das richtige Mittel, um diesen Zustand zu beheben. 

Im Zusammenhang mit der Pflichtuntersuchung kommt es überdies immer wieder zu Outings im öffentlichen Raum, da jeder weiß: Wer dort reingeht, ist eine Hure. Schaulustige beobachten und fotografieren mitunter Sexworker, die sich an der Untersuchungsstelle manchmal bis auf die Straße heraus anstellen müssen. Man bekommt anzügliche Bemerkungen zu hören und vereinzelt kam es gar dazu, dass Sexworker von Passanten angespuckt oder verfolgt wurden. 

Der Zwang zur Untersuchung gehört abgeschafft, endlich auch in Österreich! 

An den Gesundheitsämtern braucht es dagegen freiwillige, niederschwellige, diskriminierungsfreie Untersuchungsmöglichkeiten, die ohne automatisches Outing im öffentlichen Raum auskommen, und die man immer in Anspruch nehmen kann, wenn es notwendig ist. Und zwar MIT Behandlung und Befundung. Dann macht es Sinn, und nur dann. 

Oh, mein allererster Blogbeitrag aus dem Jahre 2019! Weil ich gerade mit jemandem über das Thema gesprochen habe, hole ich den wieder mal hervor. Gute Unterhaltung. 

Weiterlesen

Ich darf euch freudig bekanntgeben, dass die Winterspeck-Saison wieder eröffnet ist. Wie fast jedes Jahr gibt es jetzt wieder nur für begrenzte Zeit etwas mehr Thorja als sonst. Wie viel genau, das weiß ich selbst nicht, ich stelle mich nämlich nicht mehr auf die Waage, sobald ganz bestimmte Indikator-Kleidungsstücke mir nicht mehr passen. 😁😵

Jedenfalls beobachte ich aber meine seitlichen Speckröllchen, und die sahen im Sommer so aus: 

…und jetzt sehen sie so aus: Darf’s a bisserl mehr sein? 

Ich nehme meine Gewichtsschwankungen mittlerweile gelassen, zumal ich vor allem als Escort gelernt habe, dass es Liebhaber aller Gewichtsstadien gibt. Obwohl ich natürlich, wie wohl jede Frau, lieber gern schlanker wäre, finde ich die Fotos aus Shootings, wo ich ein bisschen draller war, doch immer sehr schön.

Die folgenden Fotos sind aus Shootings, wo ich ein ähnliches Gewicht wie jetzt hatte. Auch wenn ich mich gerne schlanker sehen würde, so sehe ich doch in diesen Rundungen auch Kraft und Schönheit, Zeichen eines positiven, genussvollen Lebens. Vielleicht kann ich euch einladen, es ähnlich zu sehen. ❤️ Also ich finde, auch wenn man gerade mal nicht super schlank ist und ein paar zusätzliche Kilos die Hüften zieren, braucht man sich echt nicht zu verstecken. 😊

Selfie 2020
Shooting 2020, Atelier Mystique
Shooting 2020, Atelier Mystique
Shooting 2019, Myrafälle
Die Walküre da bin ich! 😄
Shooting 2019, Myrafälle
Shooting 2020, Myrafälle
Ein großer Arsch ist auch aus dieser Position geil. 🥰

Und meist ist es so, dass die zusätzlichen Speckröllchen recht schnell auch wieder rückläufig sind, sobald ich sie akzeptierend zur Kenntnis nehme und sie thematisiere. Das nimmt ihnen oft irgendwie den „Schrecken“, wodurch sie meist recht zügig wieder verschwinden. Seltsam, aber isso. 🤷‍♀️ Wer mich so mag, sollte daher nun schnell zugreifen. Für Neukunden kann ich derzeit ab KW48 Dates anbieten. Denn wie ihr wisst, ist…

INDEPENDENT ESCORT WIEN

…die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Wer noch mehr sehen will: Viele heiße Videos und Fotos im Membersbereich und auf meinem Onlyfans

Update vom 30.10.: 

Der linke Oberschenkel ist noch immer nicht fertig. Nun ja, auf meinen mächtigen Schenkeln ist ja auch viel Platz! Besonders jetzt, wenn ich wieder meinen Winterspeck kultiviere. 😁 Hier ein paar Bilder davon, wie Anika mir mit 23 Nadeln gleichzeitig zuleibe rückt. 

15. Oktober 2022:

In der vergangenen Woche haben wir die 2. Stufe der Bearbeitung meines linken Oberschenkels in Angriff genommen. Hier ein kleines Video davon. Aber Achtung: Da ist auch mal Blut zu sehen. Seid nicht verzagt, das is halt so beim Tätowieren, und es ist alles wieder gut.

Ich hab mir jetzt nicht die Arbeit gemacht, es zu verpixeln, sondern vertraue auf eure Selbstbestimmung zu entscheiden, was ihr anschauen könnt und wollt. So wie ich mir Vertrauen in meine Selbstbestimmung erwarte, mit mir und meinem Körper zu tun, was ich kann und will. 👌

In zwei Wochen geht’s weiter. Mal sehen, was von mir noch in „weiß“ übrigbleibt. 😅 Aber jetzt wünsche ich euch mal ein schönes Wochenende!

HEAVY BLACK TATTOO ESCORT

…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Viele heiße Videos und Fotos von mir auf meinem Onlyfans und in meinem Membersbereich

You are unauthorized to view this page.

Der Arme sitzt da, mit schön fest verschnürten Eiern. Und dann seht nur, wie mein kleiner Finger in seiner Harnröhre verschwindet, geil wie sie sich dehnt. Er muss selbst brav das Handy halten und darf bis zum Ende der Akkulaufzeit nicht spritzen. 

Und zu allem Überfluss hab ich auch noch eine Powerbank dabei. 😁👌

Hier ein paar Fotos aus dem neuen Video, das Thorjaner im Membersbereich und Follower auf Onlyfans sehen können. Keine Sorge, hab die Akkulaufzeit auf 9 Minuten geschnitten. 😅

Viel Spaß beim Anschauen! Und wer von mir gern in Echt ein bisschen sekkiert wird, der schreibe mir doch einfach ein paar nette Zeilen über mein Anfrageformular. Denn…

INDEPENDENT ESCORT WIEN

…ist die einzigartige Begleitung für intelligente Menschen. ❤️ 

Ich versuche normalerweise, meinen Blog nicht mit allzu vielen negativen Beiträgen zu beschmutzen. Doch ein Blick in Boulevardzeitungen lässt mir manchmal keine andere Wahl. Das war beispielsweise der Fall, als Bordellbetreiber sich medienwirksam als Retter der Sexarbeitenden hinstellten und sämtliche betreiberunabhängigen Sexarbeitsformen wie Escort und Straße, mit denen sie nun mal kein G’schäft machen, als Abgrund des Todes diffamierten.  Und das ist jetzt der Fall, wenn seitens Polizei wieder mal ein Bild von Wohnungssexarbeit gezeichnet wird, dass der Sau graust. 

Was bei uns als Synonym für das Böse und Illegale schlechthin gilt, ist in Staaten wie Deutschland oder England normal. Ganz im Gegenteil wird in England sogar argumentiert, dass die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden vor allem dann gegeben ist, wenn sie über die Räume selbst verfügen – also in der eigenen Wohnung ihre Kunden empfangen. Es gibt natürlich, wie in Deutschland, Auflagen für diese Art von Sexarbeit, die von den davon Betroffenen vielfach auch als diskriminierend und unrealistisch kritisiert werden, wie etwa: getrennte WCs für Bewohnerinnen und Kunden, eine hohe Mindestquadratmeteranzahl, Trennung von Arbeits- und Schlafraum und noch vieles mehr. Welche Wohnung ist schon so groß und so gut ausgestattet, dass man diese Bedingungen erfüllen kann? Somit ist in diesen Staaten Sexarbeit in vielen Wohnungen erst recht wieder nicht legal möglich, einfach weil die Bestimmungen zu streng sind. Aber niemand würde auf die Idee kommen, Arbeit in der eigenen Wohnung per se als etwas Verwerfliches zu betrachten.

Bindestrich-Prostitutionen

Bei uns in AT besteht diesbezüglich eine Art Dogma. Wir bekommen das von Anfang an eingetrichtert: „Wohnungsprostitution ist böse“. Interessant ist es auch, diesbezüglich einen Blick auf diese spezielle Syntax zu werfen: Alle Komposita, die auf -prostitution enden sind böse. Es werden hier systematisch Begriffe mittels einer bestimmten Form negativ aufgeladen. Wie beispielsweise: Zwangsprostitution. Kinderprostitution. Armutsprostitution. Da wissen wir alle zu Recht und spontan: Das ist etwas Schlechtes. Geheimprostitution. Straßenprostitution – wenn auch nicht überall illegalisiert doch auch etwas sehr Negatives im gesellschaftlichen Bewusstsein. Beschaffungsprostitution. Drogenprostitution. 

Ihr könnt euch sicher sein, sobald Escort illegalisiert wird, heißt er nicht mehr Escort sondern „Begleitprostitution“. Oder „Hotelprostitution“. Gibt´s den Begriff nicht eh schon? Oder „Verschleierungsprostitution“, weil keiner so recht weiß, was man beim Escort eigentlich genau macht. Stimmt, nicht mal ich oder meine Kunden wissen das oft, bevor wir uns treffen. 

Und so erging es auch der von Bordellbetreibern unabhängigen Sexarbeit in Privatwohnungen: Sie wurde zur „Wohnungsprostitution“. Und dort geht es nun also so schlimm zu, dass Männer mit Kampfhunden auf die Kunden warten, um sie auszurauben. Wie lächerlich ist das, bitte? Ich habe diesen Artikel auf Facebook und Twitter geteilt, wo ich eher mit der deutschen Community vernetzt bin. Die Reaktionen darauf waren sehr belustigt, aber auch erschrocken. „Huch, was ist denn bei euch los?“, fragte etwa eine Kollegin. Ich wurde auch gefragt, ob ich da nicht vielleicht etwas falsch verstanden haben könnte, denn warum sollte denn Wohnungssexarbeit verboten sein.

Der österreichische Weg

Tja. Österreich eben. Bei uns gibt´s ja auch als einziges Land der Welt eine vaginale Zwangsuntersuchung für Sexarbeitende. Und es gibt eine „Abschlussuntersuchung“. Habt ihr das gewusst? Ja, tatsächlich: Nimmt man das Gesetz ganz ernst, dann muss man sich einer abschließenden Untersuchung unterziehen, wenn man mit der Sexarbeit aufhören will. Was das soll, oder was geschieht, wenn man das nicht tut, versteht niemand. Soll das bedeuten, ich darf erst dann aufhören, Geld zu verlangen, sobald ich mich dieser Untersuchung unterzogen habe? Solange ich nicht bei dieser Untersuchung war, darf ich keinen privaten Sex haben, oder wie? Muss ich dann von meinem Freund Geld verlangen und das steuerwirksam nachweisen? Darf ich nur aufhören, wenn mir „Gesundheit“ bescheinigt wurde? Sonst muss ich weitermachen? Oder ist das Ergebnis eh wurscht, um aufhören zu dürfen? Warum aber dann überhaupt eine „Abschlussuntersuchung“? Bullshit. Schlicht und ergreifend: Bullshit. 

Aber dort will ich jetzt eh gar nicht hin. Lasst uns zurückkehren zum Herrn Hofrat Langer und seinem fadenscheinigen Schulterschluss mit von Kampfhunden bedrohten Kunden. Das ist ja auch so ein supertoller Trick. Durch das Heucheln von Solidarität mit den Kunden sollen diese ermutigt werden, Sexarbeiterinnen zu verraten, die nicht den widersprüchlichen, einengenden Gesetzen entsprechen. Das gibt er sogar ganz offen zu, wenn er sein Argument gegen das nordische Modell anführt: Der Grund, Freierbestrafung abzulehnen, liegt für ihn nämlich mitnichten  in Interessen von uns Sexarbeitenden, etwa dass uns dann angenehme Kunden abhanden kommen und tendenziell jene übrigbleiben, denen die Kriminalisierung egal ist. Nein, Freier dürfe man vielmehr deswegen nicht kriminalisieren, weil sie sonst der Polizei ja nicht mehr gefahrlos verraten können, was sie alles „Illegales“ gesehen haben. Schlau. Sehr schlau, uns gegeneinander auszuspielen. Apropos schlau:

Vom Schlausein zur Schläue

Ein noch viel niederträchtigerer Griff ins Klo ist es, Selbstbestimmung und Eigenorganisation der Frauen als „Straßenschläue“ zu bezeichnen. Was hat er sich da nur für ein spannendes, geradezu subversives Wort ausgedacht! Wären die Frauen abhängig von Zuhältern, dann wären sie vor allem eins: Klein und abhängig, Opfer mit einem Wort. Aber nein, Zuhälter gibt es kaum noch, sagt Langer himself. Die Frauen organisieren sich Unterstützung selbst. Aber anstatt das wertzuschätzen, anstatt zu sehen, dass diese Frauen zunehmend Selbstbestimmtheit erlangt und sich von Zuhältern emanzipiert haben, nennt er dies „Straßenschläue“. Ein Substantiv aus dem Adjektiv „schlau“ gibt es ansonsten nur in „Bauernschläue“. Das soll wohl eine bewusste Analogie sein. Herr Hofrat scheint linguistisch interessiert! Mit „Schläue“ konstatiert man jemandem zwar eine gehobene Denkleistung, die aber so einseitig auf den eigenen Vorteil bezogen ist, dass das ganze wieder dumm und insgesamt negativ wird. Es stecken darin Konnotationen von Gerissenheit, Verschlagenheit und Durchtriebenheit. Gerade letztere wird Frauen, die auf sich selbst schauen, kulturell sehr gerne unterstellt.

Wer nun Bauernschläue an den Tag legt, ist zwar etwas einfältig, weiß sich aber für seine eigenen Zwecke mit diversen Tricks gut durchzusetzen. Man kann ihn sich vorstellen, den Bauernschlauen, wie er sich schweinsäugig ausrechnet, wie er den Bürgermeister am besten übers Haxl haut und sich alles zum eigenen ökonomischen Vorteil ausrechnet – die einzig höhere Denkleistung, zu der er imstande ist, dies aber brilliant. Alles andere, woraus er keinen Vorteil für sich ziehen kann, interessiert ihn nicht, ist ihm zu hoch. Die Straßenschlaue sollen wir uns nun ebenso vorstellen: Eine Frau, durchtrieben, ehrgeizig, verschlagen, nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Jetzt kommt aber das gänzlich Unverständliche: Warum eigentlich Straßenschläue und nicht Wohnungsschläue, wenn es doch hier gegen die Wohnungsprostitution geht? Weil: Bullshit. Schlicht und ergreifend Bullshit. 

Journalistisches Scheitern

Der größte Bullshit ist aber, dass im gegenständlichen Boulevardartikel wohl wieder mal Hausbesuche (also Escort, eine legale Sexarbeitsform, zumindest im Osten Österreichs) mit Wohnungsprostitution verwechselt oder gleichgesetzt wurde. Anders ist wohl nicht zu erklären, warum in dem Artikel der Mord an einer Escortdame in Zusammenhang mit der verbotenen Wohnungsprostitution gestellt wird. Diese Unterscheidung ist eine, an der JournalistInnen so gut wie immer scheitern. Und dann kommt vor allem eins heraus: Bullshit. Schlicht und ergreifend Bullshit. 

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand des Themas erbarmt und diesen „Prostituiertenmord“ als solchen benennt. Natürlich muss er in den Kontext eines „Milieus“ gesetzt werden, wo das anscheinend eh a bissl wahrscheinlich ist, dass sowas mal passiert. Braucht man sich nicht wundern. Ich hätte gerne bitte ab sofort einen ebenso groß aufgemachten Artikel, oder gar eine Reportage über die Gefahren der Ehe oder generell über die heterosexuelle Partnerschaft, und zwar bei jedem einzelnen Femizid im Kontext von Privatbeziehungen. Aber nein, die Ehe, das ist doch was Gutes. Ja, das würden wir gerne glauben. Doch die Ehe oder Partnerschaft endete dieses Jahr in Österreich für Frauen nun schon wie oft tödlich? 33 mal, 34 mal? Wir haben ein veritables Problem mit Besitzansprüchen an Frauen und mit Männern, die sich in irgendeiner Weise von Frauen herabgesetzt oder in ihrem eingebildet hegemonialen Bestimmenwollen eingeschränkt fühlen.

Der Mord in Ternberg ist ebenso ein Femizid. Irgendetwas ging eben nicht nach den Vorstellungen des Täters. Es ist doch völlig egal, aus welchem Grund diese Frau dorthin gegangen war. Fakt ist: Sie wurde auf bestialische Weise getötet. Mit Bissen in die Vulva und in die Brüste gefoltert, sodass sie erstickt ist, weil sie vor unvorstellbaren Qualen erbrach und ihr Erbrochenes und ihr Blut einatmete. Ja, das tut weh, wenn man es schreibt und liest, schrecklich weh. Ganz schnell weiterschreiben will ich, wenn diese Worte mir von der Tastatur rollen. Will gar nicht zurückschauen auf meine eigenen Zeilen. Unvorstellbar ist das. Das Weibliche musste der Täter zerstören, den Körper an seinen weiblichen Attributen kaputtmachen. Das hat nicht das Geringste damit zu tun, dass sie Sexarbeiterin war. Ein derart unaussprechlicher Hass auf Weiblichkeit hat etwas viel Grundsätzlicheres mit unseren Geschlechterverhältnissen zu tun. Niederträchtig ist es daher, dass dieser Mord nun herhalten muss dafür, dass Sexarbeit wieder mal in ein bestimmtes Licht gerückt wird. Macht das doch auch mit der Ehe! Zigmal hättet ihr dazu allein dieses Jahr schon Gelegenheit gehabt! Aber nein, nur die Sexarbeit ist es, über die man dann wieder süffisant schreiben kann, wie „straßenschlau“ die Frauen doch sind, wenn sie sich selbst schützen müssen, weil Polizei und Justiz versagen, indem sie die zu Schützenden mit unsinnigen Verboten und Strafen traktieren und verfolgen – das Dümmste überhaupt. 

Im Konjunktiv

Zusammenfassend möchte ich etwas wiederholen, auf das ich eigentlich immer hinaus will, wenn ich mich über sowas echauffiere: Die Rechtslage ist in Österreich einengend, und das ist für Sexarbeitende sehr gefährlich. Es ist kaum möglich, immer und überall „legal“ zu sein, egal wie man sich bemüht. Oftmals wissen die Behörden selbst gar nicht, welche Form von Sexarbeit in ihrem Bundesland nun eigentlich erlaubt ist oder nicht. Es gibt auch Grauzonen, die nicht eindeutig definiert sind. Ausnahmslos jede Sexarbeiterin kommt irgendwann mal in Situationen, wo man auf „illegalisierte“ Sexarbeitsformen zurückgreift.

Beispiel, bitte durchgehend im Konjunktiv lesen: Wenn mich ein Kunde, den ich aus Wien gut kenne, auf ein Overnight in Salzburg einlüde und mir dafür ein gutes Honorar böte – dann müsste ich die Einladung ablehnen, weil ich damit eine Verwaltungsübertretung beginge. Dieser Kunde würde sich dann wohl denken, so eine blöde Kuh, die buch ich in Wien auch nicht mehr. Warum sollte ich also ablehnen? Niemals würde jemand von meiner Verwaltungsübertretung erfahren, und ich behielte den Kunden. Also selbstverständlich wäre ich hochmotiviert, diese gut bezahlte Buchung durch einen bekannten, angenehmen Kunden anzunehmen! Ich wüsste aber gleichzeitig, dass ich jetzt vulnerabel bin und das Recht nicht mehr auf meiner Seite steht. Gäbe es dann irgendein Problem, könnte ich die Polizei schon nicht mehr rufen, ohne mich selbst zugleich zu bezichtigen. Und das wissen auch Arschlöcher. Nicht, dass Arschlöcher zu meinen Kunden zählten, aber aus Lebenserfahrung weiß ich doch: Es gibt sie!

Der Geist, den ihr gerufen habt

Ab hier Konjunktiv Ende: In allen Kontexten, in denen man illegalisiert arbeitet, ist man nun Arschlöchern auf Gedeih und Verderb ausgesetzt. Arschlöcher können dann gratis Service erpressen. Oder Sexpraktiken, die man sonst ablehnt. Wenn man nun so leicht erpressbar ist, liegt es auf der Hand, sich selbst dagegen zu schützen, wenn man schon das Gesetz nicht auf seiner Seite hat. Der Mann mit dem Kampfhund ist ein Sinnbild dafür, was alles nicht funktioniert. Wenn es den tatsächlich irgendwo gibt, dann nur aus einem Grund: Diese Frau braucht ihn, weil sie sonst Arschlöchern ausgeliefert ist und sie von der Polizei keine Hilfe erwarten kann. Der Mann mit dem Kampfhund, das ist der Geist, den ihr selbst gerufen habt, und der euch jetzt als Vorwand dient, uns mit weiteren Einschränkungen noch abhängiger zu machen. Doch umso mehr ihr uns mit Verboten traktiert, umso realer wird das Bild von diesem Geist. Und umso mehr könnt ihr ihn beschwören. Das habt ihr echt super hingekriegt, gratuliere.

Realität findet statt. Immer. 

Sexarbeit und alle ihre Formen sind Realität. Genauso wie Abtreibung. Es ist weibliche Realität. Es geht in beiden Fällen darum, was man Frauen erlaubt, mit ihrem Körper zu machen. Nicht umsonst ist männliche Sexarbeit überhaupt nicht so groß Gegenstand von Verfolgung und Regulierung. Das liegt nicht daran, dass Männer in der Sexarbeit wenige an der Zahl sind, sondern daran, dass man ihnen zugesteht, dass ihnen das schon irgendwie Spaß macht und dass sie wissen, was sie tun. Bei Frauen aber meint man, sie durch Verbote und Vorschriften bis ins Pervertierte (Hineinschauen in Körperöffnungen durch Behörden) kontrollieren zu müssen. Doch Realität findet immer statt. Durch Einschränkungen und Verbote werden weder Sexarbeitsformen noch Abtreibung verhindert. Sie werden dadurch nur gefährlicher:

Stigma kills.